Beatmung während der Narkose - und dann?

Beeinflusst die  Beatmung das Wohlergehen nach der Operation?

Eine der Kernaufgaben einer Anästhesistin während einer Vollnarkose ist die künstliche Beatmung. Diese Beatmung sichert für die Zeit der Operation die Sauerstoffversorgung, sorgt dafür dass Kohlendioxid abgegeben werden kann und ermöglicht die kontrollierte Zufuhr gasförmiger Narkosemittel. Direkte Komplikationen der intraoperativen Beatmung sind glücklicherweise sehr selten und können meist umgehend behandelt werden.

Mich beschäftigt daher die Frage, ob eine ohne unmittelbare Komplikationen verlaufende Beatmung das Wohlergehen der Patientinnen und Patienten nach dem Eingriff beeinflusst.

Wir wissen bereits, dass der Einfluss der Narkose sich auch in die Zeit nach der Operation erstreckt. Daher halte ich es für sehr wichtig, dass wir verstehen, mit welchen Aspekten der Beatmung wir das Wohlergehen unserer Patientinnen und Patienten auch dann noch mit beeinflussen, wenn unsere eigentliche Arbeit in Operationssaal und Aufwachraum längst beendet ist.  Mit diesen Erkenntnissen können wir in Zukunft gezielt dazu beitragen, das Auftreten von Komplikationen nach operativen Eingriffen zu vermindern.

Diesem Forschungsthema gehe ich nach in der Klinik für Anästhesiologie des Universitätsklinikums Düsseldorf mit Hilfe der Arbeitsgruppe

KLiPS

Klinische Forschung - Patientennahe Studien

Dabei arbeite ich unter anderem in Kooperation mit

 

The OUTCOMES  RESEARCH Consortium

 

und

 

PROVENET - Protective Ventilation Network