Ein Blog

Interessantes, Erheiterndes, Nachdenk-würdiges, was mich bewegt, bewegt vielleicht auch Sie.

Daher teile ich hier mit Ihnen derlei Gedanken, Impulse und Informationen.

Kommentieren, interagieren und respektieren wir gemeinsam, was uns wichtig ist. Ich wünsche uns viel Spaß!

Trainings ruhen

Sprockhövel im Mai 2018

 

Aufgrund meiner Tätigkeit an der praxisHochschule in Köln ruht meine Tätigkeit als Trainerin zurzeit.


Neu: Physician Assistant - Wie bitte?

Physician Assistant - was ist denn das?

So habe ich reagiert, als ich Mitte 2016 erstmals den Namen des in Deutschland noch eher unbekannten Berufsbildes gehört habe.

Seither habe ich mich intensiv damit auseinander gesetzt und habe gelernt, dass Physician Assistants hoch qualifizierte Teamplayer sind, die als Mitglieder im ärztlichen Teil eines Behandlungsteams delegierbare ärztliche Aufgaben übernehmen und damit das ärztliche Personal entlasten. Die Verantwortung für die Diagnose und Therapie bleibt damit stets bei der Fachärztin oder dem Facharzt.

PA können allerdings viele Dinge aus dem ärztlichen Tätigkeitsspektrum vorbereiten und unterstützen: sie erheben vorbereitend eine Anamnese, führen eine vorbereitende körperliche Untersuchung durch, entnehmen Blut, sonographieren orientierend, machen Assistenz im OP, managen in weiten Teilen den Stationsalltag, bereiten Arztbriefe vor, dokumentieren und setzten Anordnungen um.

Um all dies leisten zu können, müssen PA vor Ihrem 6 semestrigen Bachelor-Studium bereits 3 Jahre Berufserfahrung im Gesundheitswesen mitbringen. Im Studium werden ihnen dann intensive weitere Kenntnisse und Fähigkeiten von den medizinischen und naturwissenschaftlichen Grundlagen bis zu den klinischen Fächern vermittelt. Damit sind die PA dann in Theorie und Praxis bestens vorbereitet, den Alltag in einer Klinik oder Praxis zu meistern.

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Open Data kommt

Nun hält Open Data Einzug in die patientennahe klinische Forschung.

Forschungsdaten öffentlich zu machen, diesen Wunsch gibt es nicht erst seit der Berliner Erklärung von 2003.

Auch die DFG fordert in ihren Leitlinien zum Umgang mit Forschungsdaten deren Bereitstellung für eine "sinnvolle Nach- und Weiternutzung durch Dritte."

2014 sorgte eine Initiative von The Lancet für Aufmerksamkeit. Unter dem Titel "Increasing value and reducing waste" wurde dort für eine effektivere medizinische Forschung geworben, unter anderem auch durch das Teilen von Daten. Auch die DFG hat in einem Workshop "Qualitätskriterien patienten-orientierter Forschung als Grundlage für Erkenntnisgewinn" definiert. Die mangelnde Transparenz bei der Publikation und die Notwendigkeit zu gemeinsame Nutzung der vorhandenen Daten wurden auch hier als Einflussfaktoren benannt.

Anfang 2016 nun hat das International Committee of Medical Journal Editors Vorschläge veröffentlicht, in welcher Form spätestens bei der Publikation in medizinischen Fachzeitschriften eine Verpflichtung zum Teilen der Rohdaten bestehen soll.  Das kurze, aber gewichtige Editorial sieht sehr konkrete Umsetzungspläne vor. Diesen beruhen auf den Arbeitsergebnissen einer Initiative, welche das Institute of Medicine gemeinsam mit führenden Pharmafirmen und Forschungsförderern,  begründet hat.

Das ICMJE hatte bis zum April eingeladen, die Vorschläge zum Veröffentlichen von Rohdaten zu kommentieren. Die mehr als 300 Kommentare werden nun ausgewertet. Es ist zu erwarten, dass danach verbindliche Regelungen zur Bereitstellung von Daten als Voraussetzung für die Veröffentlichung medizinischer Ergebnisse erstellt und eingeführt werden.

Open data ist in anderen wissenschaftlichen Bereichen längst gelebter Alltag, wie z.B. dem Human genome project.

Es ist an der Zeit, Transparenz und Offenheit auch für Daten aus patientennaher Forschung zu optimieren. Wichtig ist dabei Augenmaß für die schützenwerten Interessen von PatientInnen und den UrheberInnenn der Daten zu haben. Auch der Aufbau einer geeigneten Infrastruktur, Technologie und Manpower sind in einem Forschungskontext, der unter Nachwuchsmangel leidet, nicht leicht zu stemmen. So bleibt zu hoffen, dass es gelingt einen praktikablen Weg zur gestalten.

Open data kommt - Go Open Data!

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TMT Training geht ins Rennen.

Es ist soweit, TMT Training und Beratung in Wissenschaft und Praxis geht online.

Danke an die vielen Volunteer Image Authors von Pixabay, für deren tolle Bilder und Graphiken! 

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